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Aus unserem Netz gefischt: Interkulturelles Fußballwissen vom #rüsselfisch

Blog-Eintrag   •   Jun 20, 2014 10:31 CEST

  • FB: 4.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #1: In den USA, China und Norwegen gilt Fußball als weibliche Sportart.
  • FB: 6.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #2: Auf den britischen Scilly Islands gibt es die kleinste Liga der Welt. Sie besteht nämlich aus nur zwei Teams. 16 Spieltage lang treten die beiden gegeneinander an. Hmm ... Wie heißen diese Teams?
  • FB:  11.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #3: Vier von fünf Torhütern mit den meisten erzielten Toren (!) kommen vom lateinamerikanischen Kontinent. Rogerio Ceni (Brasilien) hat über 100 Tore geschossen, dafür hat der paraguyanische Torhüter Chilavert neun Treffer in internationalen Turnieren erzielt. Hans Butt: Platz 7.
  • FB: 12.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #4: Na, wer hat gestern Abend ferngeguckt? Wer war nochmal der erste Fußballverein der Welt (der erstmal nur gegen sich selbst gespielt hat ...und über hundert Jahre später Schauplatz einer Tragödie mit 96 Toten wurde)?
  • FB: 16.6.2014 Interkulturelles Fußballwissen #5: Gleich geht's lohohos. Der #rüsselfisch ist natürlich ein echter LaOla-Fan, denn das heißt auf Spanisch: die Welle. Wer seine Mannschaft auf Portugiesisch anfeuern oder eins möllern will, dem sei die Soundcloud der #stuttgarterzeitung empfohlen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.portugiesisch-fuer-fussballfans-das-abc-des-fussballwissens-page2.35cf404e-e17f-400f-98d5-076c63d43acf.html. Und denkt an unseren Textwettbewerb (Kommentar hier oder Gewinnspiel-Button bei unserer FB-App drücken). #rüsselfisch #wm2014 #laola #wm-slogan
  • FB: 18.6.2014. Interkulturelles Fußballwissen #6: Na, auch so schönes Wetter? Uh, was macht Spanien heute? Das Spiel knallt sicher, also ab zum Public Viewing. Aber aufpassen, dass keiner dabei ist, der ECHTES Englisch kann. Der denkt glatt, ihr geht in eine Ausstellung: Outdoor viewing passt besser. Heiterer Text dazu: http://false-friends.crellin.de/2014/05/public-viewing-again.html #rüsselfisch
  • FB: 20.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #7: Hm, tja. Armes England. Aber es hat den Fußball ja auch nicht wirklich erfunden. Das waren schon zwei- bis dreitausend Jahre früher die Chinesen. Ist es ein Trost, zu wissen, dass das Fußballspiel von "heute" seinerzeit mit dem ersten Fußballclub FC Sheffield1857 zelebriert wurde? Andererseits: China hat überhaupt erst einmal an einer WM teilgenommen. Wer weiß, wann?
  • FB 24.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #8: Weltweit ist Fußball in Costa Rica am weitesten verbreitet. Dort spielen 27 % der Einwohner Fußball, in England dagegen spielen nur 10 % aktiv im Verein. Costa Ricas Auswahl „Los Ticos“ hat erst seit 1990 und seitdem bisher an vier WMs teilgenommen und kam dabei nur einmal ins Achtelfinale. Um dieses Jahr weiterzukommen, haben sie bisher in Brasilien 215.7 km zurückgelegt. Wie weit ist eigentlich die deutsche Nationalelf schon gelaufen?
  • FB 26.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #9: Nicht nur Bisse sind beim Fußball gefährlich, auch Kopfbälle können zu Dauerschäden in Halswirbelsäule und Rückenmark oder sogar zu Veränderungen im Gehirn (ab 1.000 Bällen pro Jahr) führen. Das haben Forscher aus München und Boston gemeinsam herausgefunden (http://www.br.de/themen/wissen/fussball-forschung-kopfball100.html). Aber solange man mit Köpfchen köpft, darf mit Kopfballtoren weiterhin das Spiel gerettet werden. Wie viele Kopfballtore gab es eigentlich bisher in Brasilien? 
  • FB 30.6.2014: Interkulturelles Fußballwissen #10: Heute Abend spielt Deutschland gegen die algerischen „Wüstenfüchse“. Natürlich drücken wir unserer Nationalmannschaft fest die Daumen und jubeln über jedes Tor. Aber Vorsicht! Nach 22 Uhr darf draußen nur noch bis 50 dB gejubelt und gegrölt werden. Dazu gibt es einen Beschluss vom Berliner Amtsgericht Neukölln vom 26. Juni 2014 (Az.: 17 C 1004/14). Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder Ordnungshaft drohen bei Verstoß.
  • FB 3.7.2014: Interkulturelles Fußballwissen #11: Blau ist in. Die Französische Mannschaft wird „Les bleus“ genannt, die Italienische Nationalelf trägt den Spitznamen „Squadra Azzura“ und der Beiname der Elf aus Uruguay ist „La celeste“ („Die Himmelblaue“). Selbst die Japaner bezeichnen ihre Mannschaft als "Blue Samurai". Blaue Trikots sind eben einfach beliebt, auch wenn das nicht im Spitznamen der Mannschaft sichtbar wird, wie bei Griechenland und Bosnien. Selbst die sonst in „Oranje“ spielenden Niederländer haben, wie auch die Australier und Kroaten, in Brasilien blaue Auswärtstrikots dabei. Zu „blau“ und Deutschland fällt uns jetzt ein Blumentopf in einem Hotel ein. Aber lassen wir das – morgen heißt es Daumendrücken. Blaumachen muss dafür wenigstens keiner. 
  • FB 8.7.2014: Interkulturelles Fußballwissen #12: Müller gegen Müller gibt's heute nicht beim Spiel Brasilien gegen Deutschland. Das wäre 1994 möglich gewesen, denn da spielte der brasilianische Spieler "Müller" mit. Vergleichbar zum beliebtesten deutschen Nachnamen ist in Brasilien am ehesten "(da) Silva" - den Romanisten unter uns gleich erkenntlich als "Wald". Aber da Thiago Silva gesperrt ist, kann morgen keiner titeln: Müller gewinnt gegen Müller. Schade eigentlich. "Müller", also Luís Antônio Corrêa da Costa nannte sich übrigens wegen Gerd Müller so (und verlor in seinem ersten Länderspiel gegen Deutschland mit 0:2) ... wir drücken wieder unseren Rüssel heute Abend. Viel Spaß beim Zuschauen!
  • FB 11.7.2014: Interkulturelles Fußballwissen #13: Gauchos - darf man das sagen? Unser Kulturcheck hat ergeben: Die Argentinier bezeichnen sich selbst gern als Gauchos, denn im Spanischen bezeichnet "gaucho" einen edlen, großmütigen, tüchtigen, schlauen Viehzüchter oder Reiter. Aber auch die Einwohner Südbrasiliens bezeichnen sich gerne als gauchos. "gaúcho" ist auch ein Lebensgefühl, das Gefühl zu einer bestimmten Gemeinschaft zu gehören. Dieser Gemeinschaft lastet man im übrigen Brasilien aber gern Klischees an, wie z.B. das Trinken bitteren Matetees, das immerwährende Tragen ihrer Reiterstiefel und vor allem die zügellose Machohaftigkeit.

    Der Spitzname „Albiceleste“ wiederum bezieht sich auf die Trikotfarbe der Argentinier: weiß-himmelblau.

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